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27.06.18 13:54

Automatisierung nach Plan

Die Mrowiec Fenster-Türen-Wintergärten GmbH aus Fresenbrügge automatisiert ihre Lackiererei Damit steigert sie ihre Produktivität. Außerdem werden Mitarbeiter und Umwelt weniger belastet.

Andy Mrowiec kommt gern schnell auf den Punkt. Auf die Frage, warum sein Betrieb zukünftig einen Lackierroboter einsetzen wird, antwortet er ohne Umschweife: „Wir wollen unsere Kapazitäten halten und steigern. Außerdem werden wir perspektivisch auf dem Markt keine Mitarbeiter mehr finden, die die anfallende Arbeit bewältigt bekommen.

"Mrowiec leitet gemeinsam mit dem Vater und seiner Schwester die Geschäfte der Tischlerei Mrowiec in Fresenbrügge bei Ludwigslust. Ihr Geschäft ist die Produktion und Montage von Fens-Andy Mrowiec kommt gern schnell auf den Punkt. Auf die Frage, warum sein Betrieb zukünftig einen Lackierroboter einsetzen wird, antwortet er ohne Umschweife: „Wir wollen unsere Kapazitäten halten und steigern. Außerdem werden wir perspektivisch auf dem Markt keine Mitarbeiter mehr finden, die die anfallende Arbeit bewältigt bekommen."Mrowiec leitet gemeinsam mit dem Vater und seiner Schwester die Geschäfte der Tischlerei Mrowiec in Fresenbrügge bei Ludwigslust. Ihr Geschäft ist die Produktion und Montage von Fenstern, Türen, Wintergärten in Holz und Holz-Aluminium. Seit seiner Gründung als Einmannbetrieb 1986 hat das Familienunternehmen eine dynamische Entwicklung erlebt. Heute arbeiten in der Firma 37 Mitarbeiter. Die wichtigsten Kunden sind die öffentliche Hand und seit einiger Zeit verstärkt Wohnungsgenossenschaften. Geografisch wird der nord- und mitteldeutsche Markt bis zur Mainlinie bedient.

2012 entschlossen sich die Mrowiecs mit der Anschaffung einer hochmodernen CNC-Fräse zu dem bisher größten Schritt in der Firmengeschichte. „Nach der Umstellung von der manuellen Einstellung auf CNC-Steuerung haben wir gesehen, wie leistungsfähig die Automation ist", sagt Mrowiec junior. „Die Produktion platzte aus allen Nähten. Wir haben darauf mit einem strategischen Konzept für die nachhaltige Standortentwicklung reagiert." Ihren konkreten Ausdruck hat die Planung 2016 mit der Errichtung eines neuen Holzlagers gefunden. Das löste wesentliche, aber nicht alle Herausforderungen der neuen Produktionsweise. Das Nadelöhr der Fertigung blieb die Lackierung.

„Was wir gebraucht hätten, wäre eine zweite Spritzwand, einen zweiten Lackierer und mehr Trocknungsfläche", erzählt Andy Mrowiec. Stattdessen entschied sich die Geschäftsführung, die Lackierung komplett zu automatisieren - von der Imprägnierung bis hin zur Trocknung der fertigen Rahmen. Eine zentrale Rolle hierbei spielt der GR 6100 HW, ein einarmiger Knickarmroboter mit sechs Roboter- und sechs externen Achsen. Über ein automatisches Fördersystem wird die gesamte Oberflächenbehandlung der Rahmen in einem Kreislauf kombiniert. Manuelle Tätigkeiten entfallen weitgehend. Sie beschränken sich auf das unverzichtbare Zwischenschleifen sowie das Auf und Abhängen der Teile.

Die Automatisierung steigert gleichermaßen Produktivität wie Qualität und macht die Fertigung insgesamt sauberer. Außerdem wird weniger Personal benötigt. „Wir setzen aber niemanden an die Luft", betont Andy Mrowiec. „Es gibt genug zu tun. Unsere Leute haben genug Flexibilität, um andere Aufgaben zu übernehmen."

Ein Abenteuer ist die siebenstellige Investition in die Automatisierung nicht. Die Technik mitsamt Roboter ist in der Industrie längst etabliert. Außerdem wird die Tischlerei bei Planung und Umsetzung von ihrem langjährigen Maschinenlieferanten, der Hans Papenbroock GmbH, sowie dem renommierten Beratungs- und Planungsunternehmen Range + Heine unterstützt. Am 1. Juli 2019 soll die Inbetriebnahme erfolgen. „Bis dahin gibt es noch viel zu tun", sagt Andy Mrowiec. „Und danach wird kräftig gefeiert."